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Jobvermittlung trifft mangelnde Motivation

Es ist keine Schande, wenn man seinen Job verliert, aber trotzdem quälen sich viele Arbeitslose mit Selbstzweifeln und fallen in ein seelisches Tief, aus dem sie nur schwer wieder herausfinden. Erschwerend kommt hinzu, dass es auch nicht gerade motivierend ist, wenn man feststellt, dass man plötzlich einer von vielen ist, die vor der Tür eines Mitarbeiters der Agentur für Arbeit sitzt und hofft, dass es das letzte Mal gewesen ist und man endlich wieder einen Job bekommt. Dass bei all den Gesichtern, in welche dieser Mitarbeiter im Lauf eines Tages schaut, weil ihm die Menschen gegenübersitzen, voller Erwartung, die er meistens enttäuschen muss, auch das Engagement und die Euphorie leidet, mit der dieser Mitarbeiter seinen Job erledigt, kann man auch durchaus nachvollziehen. Leider dient das aber auch dem Erfolg der Sache nicht, die in diesem Fall eine Jobvermittlung wäre.

Murphys Theorien vom positiven Denken

Tatsächlich ist es nicht nur eine Frage der Qualifikation, an der es einem Arbeitslosen vielleicht fehlt oder der Ansprüche, die er an seinen neuen Job stellt, sondern auch eine der positiven Einstellung zur Arbeitssuche. Murphy beschrieb schon in den sechziger Jahren seine Theorie vom Butterbrot, das immer auf die Butterseite fällt, weil man es befürchtet und somit im negativen Denken erwartet. Nach seiner These folgt hier die Realitätsentwicklung dem Gedanken und würde man davon ausgehen, dass das Butterbrot auf der nicht bebutterten Seite landet und damit den positivsten Fall erwarten, dann müsste man sich, zumindest ist dies Murphys Ansicht, auch nicht ärgern, weil das Butterbrot der Erwartung folgen würde. Auf den Arbeitslosen übertragen müsste nun eben nicht jemand vor ihm sitzen, der selbst längst resignierte und keine Hoffnung hat, einen Erfolg in der Jobvermittlung erzielen, sondern eine Art Motivationstrainer, der ihn ermuntert: „Tschakah! Du schaffst es!“ Diese Motivation kann aber zum Beispiel von einer Jobbörse kommen, weil der Personalvermittler selbst bestrebt ist, Erfolg bei der Jobvermittlung zu haben, denn schließlich lebt er davon. Wenn er also nicht an seine Jobbörse und die erfolgreiche Jobvermittlung glauben würde, dann liefe er Gefahr, in Kürze selbst vor der Tür des Mitarbeiters vom Arbeitsamt sitzen zu müssen. So aber ist der Personalvermittler in der Regel von seinem Talent überzeugt und motiviert damit auch den Arbeitslosen, positiv zu denken, um so schnell wieder in einem festen Angestelltenverhältnis arbeiten zu dürfen.

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